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QR-Code-Speisekarte und Bestellung im Café: Theke, Tisch oder beides

Volles Café mit Schlange an der Theke; vorn auf dem Tisch QR-Code-Aufsteller, Flat White, Croissant und ein Gast mit Smartphone; eine Karte zeigt Größen und Hafermilch.
Geschrieben von
FineDine
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Ein QR-Code auf dem Tisch bringt einem Café mehr als eine digitale Karte. Wer an der Theke bezahlt hat, bestellt den zweiten Flat White oder das Croissant vom Platz aus und muss sich nicht noch einmal anstellen. Wer gar nichts bestellt, liest trotzdem Ihr ganzes Angebot. Und die Bar sieht die Bestellung mit Tischnummer und bereits gewählter Milch auf dem Bildschirm. Welche Variante zu Ihnen passt, hängt davon ab, wo bei Ihnen die Schlange entsteht.

Die zweite Bestellung vom Platz aus

Vormittags in einem Café mit Thekenservice: Ein Gast bestellt an der Kasse einen Cortado und setzt sich ans Fenster. Zwanzig Minuten später hätte er gern etwas Süßes. Bisher hieß das Laptop stehen lassen, wieder in die Schlange und hoffen, dass der Platz frei bleibt. Mit dem Code auf dem Tisch scannt er, legt das Gebäck in den Warenkorb, und die Bestellung landet mit Tischnummer bei Ihrem Team. Niemand muss sie über die Kaffeemühle hinweg erraten.

Die erste Bestellung darf ruhig an der Kasse bleiben. Der Code fängt auf, was die Schlange sonst verliert: den Nachschlag, das zweite Getränk, die Bestellung von jemandem, der nicht noch einmal aufstehen wollte. Ist die Online-Zahlung ausgeschaltet, zahlt der Gast die Nachbestellung wie jede andere an der Kasse. Ist sie an, geht es direkt am Handy.

Wer sich ganz von der Theke lösen will, nutzt denselben Aufbau als Tischservice: Die Gäste setzen sich, scannen und bestellen, das Team bringt alles an den Platz. Die Karte bleibt in beiden Fällen dieselbe.

Auch wer nichts bestellt, liest die Karte

Viele scannen nur, um zu schauen. Sie überlegen, ob sie bleiben, warten auf jemanden oder wollen vorab wissen, ob es Hafermilch gibt. Auf dem Handy sehen sie auch, was nicht in der Vitrine liegt: das Frühstück, das Saisongetränk, die Größen. Fotos, Beschreibungen und Allergen-Symbole stehen auf demselben Bildschirm, und so erledigen sich Fragen, die sonst an der Kasse landen, schon vorher.

Dieser Teil ist zugleich der einfachste in der Einrichtung. Ein reiner Ansichts-Code braucht keine Bestellfunktion, und wer am Dienstag die ganze Karte gesehen hat, bestellt am Freitag vielleicht etwas anderes als sonst.

Geöffnet wird die Karte im Browser, eine App braucht niemand, und bei einem Besuch von einer Viertelstunde zählt das. Zuerst kommt eine Startseite mit Ihrem Namen und der Sprachwahl, dann die Karte mit Kategorien und Suche, bei aktivem Bestellen dazu ein Warenkorb. Ausverkauftes markieren Sie als solches. Artikel, die nur zu bestimmten Zeiten gelten, erscheinen auch nur dann, sodass um 14 Uhr niemand mehr das letzte Croissant bestellt.

Ein Code pro Tisch oder ein gemeinsamer

Hat jeder Tisch seinen eigenen Code, reist die Nummer automatisch mit. Bei einem gemeinsamen Code tippt der Gast sie selbst ein. Ab zehn, fünfzehn Tischen lohnt sich deshalb der Druck einzelner Codes. Wer nur ein paar Barhocker und einen langen Gemeinschaftstisch hat, kommt oft mit einem Code aus.

Für Abholung gilt dasselbe in klein: Ein Code am Außer-Haus-Fenster kann auf eine eigene Abholkarte führen, getrennt von den Tischen. Das Team sieht dann auf einen Blick, wer sitzt und wer draußen wartet.

Extra Shot, Hafermilch, Größe: Die Wahl trifft der Gast

Shots, Sirups, Milchalternativen und Größen lassen sich als Optionen an jedem Getränk hinterlegen. Der Gast wählt sie auf dem Artikelbildschirm, und die Bestellung erscheint mit ausgeschriebenen Wünschen auf dem Bildschirm der Bar, statt halb verstanden über die Theke gerufen zu werden. Für Sie werden daraus sichtbare, bepreiste Zusätze zu einem Verkauf, der sonst ein einfacher Latte geblieben wäre. Wer in Ruhe auf dem eigenen Handy blättert und niemanden im Rücken hat, liest die Optionen tatsächlich. Die mündliche Frage an der Kasse fällt im Trubel dagegen gern weg.

Zubereitet ist nicht bezahlt

In der Bestellübersicht durchläuft eine Bestellung die Stufen live, fertig und abgeschlossen. Sehen Sie darin zwei getrennte Aufgaben: „Fertig“ sagt dem Service, dass das Getränk hinausgetragen werden kann, über Geld sagt es nichts. Bezahlen und die Rechnung abschließen ist ein eigener Schritt.

Am meisten zählt das im Tischservice. Ein Gast bestellt einen Kaffee, dann ein Sandwich, dann noch einen Kaffee. Das Team markiert jede Bestellung als fertig, sobald sie bereitsteht, und das Bezahlen bleibt ein eigener Schritt, an der Kasse oder am Handy. Möglich sind Bar oder Karte an der Kasse sowie Karte und Wallet am Handy, dazu die Zahlarten, die Sie freischalten. Die Online-Zahlung läuft über den Zahlungsanbieter, den Sie anbinden. Welche Anbieter für Ihr Land zur Wahl stehen, zeigt der Marketplace im Panel, und das sollten Sie klären, bevor Sie Gästen ein bestimmtes Wallet versprechen.

Beim Thekenservice liegen beide Schritte oft dicht beieinander, weil der Gast zuerst zahlt. Ruft die Bar das Getränk auf, heißt das trotzdem nur „fertig“. Bezahlt war längst an der Kasse.

Was ein kostenloser Karten-Code nicht kann

Ein kostenloser Generator liefert einen Code, der eine Karte oder ein PDF öffnet. Zum Zeigen des Angebots reicht das, und wer nur das auf dem Tisch haben will, braucht vielleicht nicht mehr. Der Code weiß aber nicht, an welchem Tisch jemand sitzt, gibt keine Getränkeoptionen an die Bar weiter, nimmt keine Zahlung an und bietet dem Team keine Übersicht. All das kommt erst mit dem Bestell-Code dazu. In FineDine gibt es dafür zwei getrennte Code-Arten, eine zum Ansehen und eine zum Ansehen und Bestellen. Sie können also mit der Karte beginnen und das Bestellen später ergänzen, ohne die Karte neu aufzubauen. Wo die kostenlose Variante endet, steht im Beitrag zur kostenlosen QR-Code-Speisekarte.

Womit ein Café zuerst anfängt

Fangen Sie dort an, wo sich bei Ihnen die Schlange bildet. Staut es sich an der Kasse, kommen Codes auf die Tische, damit Nachbestellungen gar nicht erst dorthin zurückkehren. Läuft das Geschäft überwiegend außer Haus, steht der Abholcode am Fenster an erster Stelle. Sitzen die meisten Gäste und wollen Sie die Bestellung von der Theke loswerden, richten Sie Tischservice ein, mit einem Code pro Tisch.

Eine Grenze gibt es. Ist die Schlange ohnehin kurz und besteht der Tag fast nur aus Einzelbestellungen im Vorbeigehen, bleibt der Gewinn durch Tischcodes klein, und ein reiner Karten-Code genügt. Festlegen müssen Sie sich ohnehin nicht, denn die Karte ist in allen drei Fällen dieselbe, testen Sie eine Variante eine Woche lang und bauen Sie aus, was trägt. Wie der Scan am Tisch im Einzelnen abläuft, steht im Beitrag zum Bestellen per QR-Code am Tisch.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich die Codes neu drucken, wenn sich die Karte ändert?
Nein. Der Code verweist auf Ihre aktuelle Karte, Änderungen an Artikeln, Preisen und Fotos sehen schon die nächsten Gäste, die scannen. Kartenänderungen erfordern nie einen Neudruck. Mit einem Code pro Tisch braucht ein neuer Tisch seinen eigenen Code, und wer vom reinen Ansichts-Code zum Bestellen wechselt, druckt den Bestell-Code.
Können Gäste per Handy Trinkgeld geben?
Ja, in den Bestelleinstellungen gibt es eine Trinkgeld-Option. Ist sie aktiv, können Gäste beim Bestellen ein Trinkgeld hinzufügen.
Was ist, wenn mein Café auch Wein oder Bier ausschenkt?
Die Bestelleinstellungen enthalten eine Altersabfrage für alkoholische Artikel.
Kann der Code zu meinem Café-Auftritt passen?
Ja. Farben und Hintergrund des QR-Codes lassen sich vor dem Herunterladen ändern, und die Karte selbst übernimmt Ihre Farben, Schrift und ein Hintergrundbild.

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