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QR-Code-Bestellsystem: So funktioniert Bestellen per Scan am Tisch

Written by
Finedine
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Ein QR-Code-Bestellsystem funktioniert so: Der Gast scannt den Code auf dem Tisch, die Speisekarte öffnet sich im Browser seines Handys, und die Bestellung geht direkt vom Tisch ab, auf Wunsch samt Bezahlung auf demselben Bildschirm. Installiert wird nichts, bei den meisten Handys öffnet die Kamera den Link von selbst. Den Code zu erzeugen dauert eine Minute. Länger dauern vier Einstellungen vor dem Druck: der Modus, ein Code pro Tisch oder einer für den Raum, die weiteren Bestellwege und die Frage, ob der Gast per Handy oder mit der Rechnung zahlt. Danach bleibt zu klären, wer prüft, ob der Code auf dem Tisch noch Ihrer ist.

Anzeigen, bestellen, bezahlen: drei Stufen hinter einem Code

Bestellen per Scan, QR-Bestellung, Tischbestellung per Handy: Gemeint ist immer dasselbe. Von Betrieb zu Betrieb unterscheidet sich nur, wie viel davon eingeschaltet ist, und die Tabelle oben trennt die drei Stufen.

Die eigentliche Wahl lautet also, wie viele Stufen Sie wollen und in welcher Reihenfolge. Wer die Karte zuerst nur anzeigen lässt und das Bestellen später einschaltet, teilt auch die Einarbeitung in zwei Schritte: Das Team lernt zuerst den Kartenbildschirm kennen und erst später einen Bon, der ohne sein Zutun in der Küche ankommt.

Was der Gast nach dem Scan tatsächlich tut

Nach dem Scan läuft die Bestellung für den Gast so ab:

  1. Kamera auf den Code richten und den eingeblendeten Link antippen.
  2. Eine Sprache wählen, falls die Karte mehrere anbietet.
  3. Gerichte in den Warenkorb legen, Optionen wählen und einen Hinweis für die Küche hinterlassen.
  4. Bestellung absenden und, wenn Bezahlen aktiviert ist, auf demselben Bildschirm zahlen.

Manche ältere Handys lesen Codes nicht direkt mit der Kamera.

Vier Einstellungen, bevor die Codes gedruckt werden

Jede dieser Entscheidungen lässt sich jetzt leichter ändern als nach dem Druck.

Zuerst der Modus: nur Anzeige oder Bestellen.

Dann die Tischzuordnung. Mit einem Code pro Tisch weiß jede Bestellung, woher sie kommt. Ein einziger Code für den ganzen Raum wird einmal gedruckt und fragt den Gast nach seiner Tischnummer. In FineDine legt man die Tische zuerst in Bereiche, sodass Terrasse und erster Stock als getrennte Blöcke eingerichtet werden.

Drittens die Kanäle: Dieselbe Karte kann neben der Tischbestellung weitere Bestellwege bedienen, und jeder davon wird getrennt eingeschaltet.

Zuletzt die Frage, wo das Geld den Besitzer wechselt. Bezahlen per Handy schließt den Tisch ohne zweiten Gang. Bezahlen am Ende mit der Rechnung behält den Abschluss, den Ihre Stammgäste kennen. Bestellen und Bezahlen sind zwei getrennte Schalter, und niemand zwingt Sie, beide in derselben Woche umzulegen.

Manipulierte Codes: die FBI-Warnung von 2022 und Ihre Tischaufsteller

Im Januar 2022 veröffentlichte das Internet Crime Complaint Center des FBI eine Warnung vor manipulierten QR-Codes. Die beschriebene Masche tauscht einen echten Code gegen einen, der auf eine täuschend ähnliche Seite führt, wo das Opfer Zugangs- oder Kartendaten eingibt. Bei gedruckten Codes nennt die Warnung einen Aufkleber, der über das Original geklebt wird.

Genau diese Variante erreicht einen Gastraum. Dafür braucht niemand Zugang zu Ihrem Konto, nur eine Minute an einem leeren Tisch. Keine Speisekarten-Plattform bemerkt das, denn der Code, den sie erzeugt hat, funktioniert weiterhin. Er ist nur nicht mehr der, den der Gast scannt.

Die Kontrolle gehört deshalb auf die Fläche, nicht in die Software. Nehmen Sie die Codes in den Rundgang vor der Öffnung auf, in dieselbe Runde, in der jemand prüft, ob die Tische eingedeckt sind. Ein Code, der in den Tischaufsteller eingedruckt ist statt als Etikett aufgeklebt, macht eine zweite Schicht darüber leichter erkennbar.

Die Ratschläge der Warnung an die Öffentlichkeit liefern Ihrem Team zugleich einen Satz für den Tisch. Das FBI rät, nach dem Scan die Webadresse zu prüfen, vorsichtig mit Zahlungsdaten auf einer per Code erreichten Seite umzugehen und keine App über einen Code herunterzuladen. Geben Sie dem Service einen Satz mit, den alle wiederholen können: Unsere Karte öffnet sich im Browser, verlangt nie eine App und nimmt Kartenzahlung nur über unseren Zahlungsanbieter an. Meldet ein Tisch etwas anderes, wird der Code vor der nächsten Belegung ersetzt.

Den Schaden richtet ein vertauschter Code beim Bezahlen an. Mit dem echten Code landen die Kartendaten beim angebundenen Anbieter, mit einem überklebten Code auf einer fremden Seite, deshalb zählt die Prüfung vor der Öffnung. Vom Bestellen per QR-Code selbst rät die FBI-Warnung nicht ab.

Serviceanfragen, Altersabfrage und der neue Bestelltakt: was den Gang zum Tisch ersetzt

Wer an einen Tisch ging, um eine Bestellung aufzunehmen, erledigte unterwegs mehrere Dinge. Das leere Glas wurde abgeräumt. Ein Teller kam falsch, und jemand hörte davon. Tisch sechs wollte zahlen, und es fiel auf. Fällt dieser Gang aus der Schicht, braucht jede dieser Aufgaben einen eigenen Weg. Wer den Ablauf einer ganzen Schicht danebenlegen will, findet ihn im Beitrag wie der Tag einer Restaurantleitung abläuft.

Serviceanfragen sind dieser Weg. In den Betriebseinstellungen legen Sie fest, was ein Gast vom Kartenbildschirm aus schicken kann: jemanden an den Tisch rufen, die Rechnung verlangen, ein Problem mit einer bereits abgeschickten Bestellung melden. Wählen Sie diese Optionen bewusst. Ohne sie erreicht der Gast vom Kartenbildschirm aus keinen Menschen.

Alkohol bekommt einen eigenen Schalter. Eine Altersabfrage lässt sich in den Bestellablauf einbauen und stellt die Frage auf dem Bildschirm. Ob das Glas tatsächlich über den Tisch geht, entscheidet weiterhin, wer es bringt.

Mehrere Bons können in derselben Minute in der Küche landen, weil jeder Tisch bestellt, sobald er so weit ist.

Was QR-Bestellung über das Abo hinaus kostet

Fragt man nach den Kosten einer QR-Bestellung, kommt meist eine Zahl zurück: das monatliche Abo. Dazu kommen Zahlungsgebühren, die Kassenanbindung, der Druck und Personalzeit in den ersten Services.

Tarife unterscheiden sich in ihren Obergrenzen, etwa bei der Zahl der Kartensprachen; die aktuellen Werte stehen auf der Preisseite. Zählen Sie vor dem Vergleich, wie viele Gerichte und Sprachen Ihre Karte braucht.

Zahlt der Gast über denselben Code, über den er bestellt hat, nimmt der Zahlungsanbieter seine eigene Gebühr. Sie binden dafür ein Konto an, etwa Stripe oder SumUp, je nachdem, was in Ihrem Markt abrechnet. Die Kartengebühr legt der Zahlungsanbieter fest.

Bei der Kassenanbindung sind manche Anbindungen enthalten, andere kosten monatlich extra. Welche auf Sie zutrifft, hängt vom Kassensystem ab, das schon auf Ihrem Tresen steht; fragen Sie deshalb gezielt nach diesem Kassensystem.

Dann der Druck. Ein Code, der zu einem Tisch gehört, wird neu gedruckt, wenn der Raum umgestellt wird, und noch einmal, wenn ein Aufsteller abgenutzt oder manipuliert ist.

Dazu kommt Personalzeit, die auf keiner Rechnung steht: In den ersten Services steht jemand an den Tischen und erklärt den Code.

Wo Bestellen per Scan nicht passt

Manche Gäste scannen nicht, und daran ändert keine Schulung etwas. Halten Sie deshalb gedruckte Karten hinter dem Empfang bereit, damit ein Tisch ohne Scan nicht wartet.

Gedämpftes Licht arbeitet gegen die Kamera, glänzendes Laminat unter einem Spot ebenso. Drucken Sie matt und platzieren Sie den Code dort, wo weder Teller noch Brotkorb ihn verdecken.

Ein Gast, der zum ersten Mal kommt, möchte oft gesagt bekommen, was er nehmen soll. Ein Bildschirm kann zu jedem Gericht ein Foto zeigen und beantwortet trotzdem nicht die Frage, was heute Abend gut ist.

Eine große Runde, die getrennt zahlen will, stößt schneller an die Grenzen jeder Software als an die eines Menschen. Sehen Sie sich an, wie Ihr System damit umgeht, bevor Sie es einer Gruppenreservierung versprechen.

Außerdem schafft QR-Bestellung keine zusätzliche Küchenkapazität. Die Wartezeit im Gastraum kann sinken, während sich der Druck an den Pass verlagert. Bestellungen, die früher eintreffen, helfen nur, wenn die Küche sie auch abarbeiten kann.

Zwei Wochen Probelauf in einem Bereich

Wählen Sie einen Bereich, die Terrasse oder eine Tischgruppe nahe am Pass, und lassen Sie die QR-Bestellung dort zwei Wochen laufen. Der Druck für den ganzen Raum ist die Entscheidung, die sich schwer zurücknehmen lässt.

Messen Sie vor diesen zwei Wochen über drei Services, wie lange eine Bestellung braucht, bis sie in der Küche ist, gerechnet ab dem Moment, in dem der Tisch bestellbereit ist. Gehen Sie außerdem die letzten 50 Bons durch und zählen Sie, wie viele einen Hinweis oder eine Änderung tragen, denn genau diese Details laufen heute durch jemandes Gedächtnis. Als Ausgangswert für den Durchschnittsbon notieren Sie den Wert der Vorwochen aus der Kasse. Keine dieser Messungen verlangt eine Anschaffung.

Während des Probelaufs laufen beide Wege im selben Service nebeneinander, und Sie vergleichen den Durchschnittsbon der QR-Tische mit dem der übrigen Tische. Danach messen Sie Bestellzeit und Hinweis-Anteil noch einmal und legen beide neben die Ausgangswerte.

Den Probebereich mit FineDine betreiben

Läuft der Probebereich in FineDine, erscheinen Bestellzahl und Durchschnittsbon der QR-Seite in FineDine IQ, wo ein Zeitraum direkt neben dem vorherigen steht. Die Vorher-Zahlen für die Tische ohne Code liegen weiter in Ihrer Kasse, und den Vergleich ziehen Sie selbst.

Eingerichtet wird zuerst die Speisekarte, denn jeder Kanal liest aus ihr; Kanalschalter, Altersabfrage und Mindestbestellwert liegen danach in den Bestelleinstellungen.

Wenn Sie sehen wollen, wie der Ablauf mit Ihrer eigenen Karte aussieht, fragen Sie nach einer Vorführung und bringen Sie einen Service mit, den Sie voll nennen würden.

Ein Code, drei Stufen: was sich in der Schicht jeweils ändert
StufeWas der Gast tutWas beim Service bleibtWas sich in der Schicht ändert
Nur AnzeigeLiest die Speisekarte auf dem HandyBestellung aufnehmen und kassieren wie bisherDie Papierkarte fällt weg, sonst bewegt sich nichts
BestellenSchickt Gerichte, Optionen und Hinweise vom TischEssen bringen, Bitten beantworten, abrechnenBons kommen, wenn der Gast so weit ist
Bestellen und bezahlenBestellt und zahlt auf demselben BildschirmEssen bringen, Bitten beantwortenNiemand trägt das Kartenterminal noch an den Tisch

Frequently Asked Questions

Muss der Gast eine App herunterladen, um am Tisch zu bestellen?
Nein. Der Code öffnet die Speisekarte im Browser des Handys. Verlangt ein Code in Ihrem Betrieb jemals eine Installation, behandeln Sie ihn als manipuliert und ersetzen Sie ihn.
Kann ich mit einer reinen Anzeige-Karte anfangen und das Bestellen später einschalten?
Ja. Anzeige und Bestellen sind getrennte Modi, Sie können die Karte also erst als Schaufenster betreiben und das Bestellen aktivieren, wenn das Team so weit ist. Bezahlen per Handy ist ein weiterer, eigener Schalter.
Reicht ein Code für den ganzen Raum, oder braucht jeder Tisch einen eigenen?
Beides funktioniert. Ein Code pro Tisch sagt der Küche ohne Nachfrage, woher die Bestellung kommt. Ein einziger Code wird nur einmal gedruckt und fragt den Gast nach der Tischnummer, was den Druck vereinfacht, dem Gast aber einen Schritt mehr abverlangt.
Was kostet die QR-Bestellung mit FineDine?
Das Abo und seine aktuellen Obergrenzen stehen auf der Preisseite. Kartengebühren gehen an den Zahlungsanbieter, den Sie anbinden, und manche Kassenanbindungen kosten monatlich extra; fragen Sie deshalb nach Ihrem Kassensystem.
Können Gäste die Speisekarte in ihrer eigenen Sprache lesen?
Der Gast wählt auf dem ersten Bildschirm der Karte eine der Sprachen, die Sie hinzugefügt haben. Wie viele Kartensprachen möglich sind, hängt vom Tarif ab; die Preisseite führt es auf.

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