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QR-Zahlung im Mittagsgeschäft: Wo sie Zeit spart und wo der Kellner schneller bleibt

Geschrieben von
FineDine
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QR-Zahlung im Mittagsgeschäft funktioniert dort am besten, wo der Gast ohnehin am Handy bestellt und wenig Zeit hat: am Tresen, bei Selbstbedienung, bei Abholung. Am bedienten Mittagstisch ersetzt sie den Kellner nicht für alle Gäste. Ob sie bei Ihnen Zeit spart, hängt an drei Dingen: womit Ihre Gäste zahlen können, ob die Zahlung in Ihrer Kasse ankommt und wer am Tisch hilft, wenn das Handy nicht mitspielt.

Welche Mittagsform zur Zahlung per Handy passt

Mittags zählt jede Minute, die ein Tisch besetzt bleibt. Die QR-Zahlung erspart Ihnen den Gang mit dem Kartenterminal, verlagert den Aufwand aber auf das Handy des Gastes. Ein Erfahrungsbericht bei Eater beschreibt genau diese Stelle: Die gewünschte Karte war im Handy nicht hinterlegt, und der Autor musste sie am Tisch erst hochladen. In der Mittagspause wartet dann der Gast, und Ihr Tisch bleibt belegt.

Wo in Ihrem Mittagsdienst das Kassieren wirklich Zeit kostet, sehen Sie am besten im Ablauf einer Schicht. Danach entscheidet sich, ob der Aufwand für den Gast überhaupt dort anfällt, wo es Ihnen hilft.

Drei Mittagsformen im Vergleich

Die Einschätzung in der Tabelle ist unsere Abwägung aus dem Ablauf, keine Messung.

Am Tresen und bei Selbstbedienung fallen Bestellung und Zahlung in einem Schritt zusammen, und niemand wartet am Platz auf die Rechnung. Beim bedienten Mittagstisch lohnt sich der Code für Gäste, die ihn selbst wollen. Das Terminal am Tisch bleibt für alle anderen, denn nicht jeder Gast zahlt per Handy. Bei Abholung und Lieferung für das Büro zahlt der Gast ohnehin vor dem Eintreffen, hier ist die Online-Zahlung der Normalfall.

Was Sie vor dem ersten Mittagsservice klären

Gäste ohne Handy-Zahlung brauchen weiter einen Weg: Karte oder Bar am Platz oder am Tresen. Entscheiden Sie vorher, wer das übernimmt, damit es im vollen Service nicht an der nächstbesten Person hängen bleibt.

Zweitens die Kasse. Wie die Zahlung in Ihr Kassensystem und auf den Beleg läuft, klären Sie mit Ihrem Kassenanbieter, bevor der erste Gast zahlt. Wenn Sie ohnehin prüfen, welches Werkzeug zu welchem Engpass passt, hilft die Auswahl nach Engpass.

Drittens der Probelauf. Zahlen Sie vor dem Service selbst, mit einer Karte, die nicht im Handy gespeichert ist. Genau dort zeigt sich, wie lange ein Gast am Tisch beschäftigt ist.

Was das FineDine-Panel für die Zahlung bietet

Das Panel trennt drei Bestellkanäle: Dine-In QR, Delivery & Pick-Up und Tablet. Für den Mittagstisch ist Dine-In QR der Kanal, bei dem der Gast am Tisch bestellt und zahlt. Wie das Bestellen am Tisch grundsätzlich abläuft, steht im Beitrag zum QR-Code-Bestellsystem.

Unter Orders > Ordering Settings stehen zwei Zahlungsabläufe zur Wahl: Default und Fast Checkout. Für Fast Checkout nennt das Panel Stripe und Myfatoorah als Anbieter. Online zahlt der Gast per Apple Pay, Google Pay oder Karte. Karte und Bar am Platz sind ebenfalls hinterlegbar, Trinkgeld kennt das Panel als Zahlungsoption.

Welche Zahlungsmittel Ihre Gäste tatsächlich sehen, bestimmt der Zahlungsanbieter, den Sie verbinden. Im Marketplace sind zehn Zahlungsanbieter gelistet, darunter Stripe, Square und SumUp. Dort finden Sie auch die POS-Systeme, die sich anbinden lassen; die Liste ist eher international besetzt. Ob Ihr System dabei ist, sehen Sie im Marketplace.

Wie viele Schritte ein Gast bis zur Zahlung braucht, haben wir nicht gemessen und nennen deshalb keine Zahl. Welche dieser Funktionen in Ihrem Tarif enthalten sind, steht auf der Preisseite von FineDine.

Ein Code pro Tisch oder einer für alle

Unter Settings > QR Codes legen Sie fest, ob der Code nur das Menü zeigt (Display) oder Bestellungen annimmt (Ordering). Im Display-Modus kann der Gast nichts bestellen und nichts bezahlen. Wer Zahlung am Tisch will, braucht den Ordering-Modus.

Im Ordering-Modus wählen Sie zwischen einem eigenen Code pro Tisch und einem gemeinsamen Code für alle Tische. Ein eigener Code pro Tisch passt zum Service am Platz, weil sich die Codes den Tischen aus Settings > Operations > Tables zuordnen und einzeln herunterladen lassen. Ein gemeinsamer Code reicht am Tresen.

Für den Mittag heißt das: ein Code am Tresen, im Service ein Code pro Tisch, und Gäste ohne Handy-Zahlung bedienen Sie wie bisher.

Mittagsformen und QR-Zahlung (unsere Einschätzung, keine Messung)
MittagsformWo der Gast zahltEinschätzung
Tresen oder SelbstbedienungBeim Bestellen, am HandyPasst gut: Bestellung und Zahlung in einem Schritt
Bedienter MittagstischAm PlatzAls Angebot für Gäste, die es wollen; Terminal bleibt für alle anderen
Abholung oder LieferungOnline, vor dem EintreffenPasst von Natur aus, der Gast zahlt vorab

Häufig gestellte Fragen

Was heißt QR-Zahlung im Restaurant?
Der Gast scannt einen QR-Code am Tisch oder Tresen, öffnet damit eine Seite im Handy-Browser und bezahlt dort, etwa per Karte, Apple Pay oder Google Pay. Der Code selbst enthält keine Zahlung, er führt nur zur Bestell- und Zahlungsseite.
Kann ich den QR-Code selbst erstellen?
Ja. Im FineDine-Panel laden Sie die Codes unter Settings > QR Codes herunter, tischweise auch unter Settings > Operations > Tables. Ob der Code nur das Menü zeigt oder Bestellungen annimmt, legen Sie dort fest.
Brauche ich einen eigenen Zahlungsanbieter?
Online-Zahlungen laufen über einen Anbieter, den Sie im Marketplace verbinden, zum Beispiel Stripe, Square oder SumUp. Welche Zahlungsmittel Gäste sehen, hängt von diesem Anbieter ab.
Was passiert mit Gästen, die nicht per Handy zahlen wollen?
Für sie bleibt der bisherige Weg am Platz oder am Tresen, mit Karte oder Bar. Planen Sie vor dem Service ein, wer das übernimmt.
Was kostet die Zahlung per QR-Code bei FineDine?
Tarife und Preise stehen auf der Preisseite von FineDine. Die Gebühren des Zahlungsanbieters kommen dort nicht vor und richten sich nach dem Anbieter, den Sie wählen.

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