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QR-Code für die Restaurant-Speisekarte: einrichten, was er kostet, wo er im Service hakt

Geschrieben von
FineDine
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Einen QR-Code für die Speisekarte bekommen Sie in drei Schritten: Menü digital anlegen, veröffentlichen, Code herunterladen und drucken. Der Code selbst ist nur ein Link und überall gleich. Entscheidend ist, was dahinter liegt und ob Sie es ohne Neudruck ändern können. Kostenlos geht der Einstieg, dauerhaft kostenlos ist ein gepflegtes Menü mit mehreren Sprachen und Tischzuordnung in der Regel nicht. Im Service stören vor allem Gäste ohne Empfang und Gäste, die lieber Papier in der Hand haben.

Erst die Speisekarte, dann der Code

Wer mit dem Code anfängt, druckt oft etwas, das ins Leere läuft. Sinnvoller ist diese Reihenfolge:

  1. Menü anlegen: In FineDine laden Sie ein Foto, ein PDF, eine Excel- oder CSV-Datei Ihrer bestehenden Karte hoch, die KI baut daraus Kategorien und Gerichte, und Sie korrigieren, was nicht stimmt. Alternativ fangen Sie bei null an.
  2. Preise und Beschreibungen in der Vorschau prüfen. Sie sieht so aus, wie der Gast die Karte auf dem Handy sieht.
  3. Betriebsnamen prüfen: Die öffentliche Adresse Ihres Menüs wird aus dem Namen des Betriebs gebildet, und das Feld ist in den Einstellungen schreibgeschützt. Ändert sich die Adresse später, zeigt ein gedruckter Code ins Leere. Klären Sie den Namen also, bevor Sie veröffentlichen.
  4. Menü veröffentlichen: Es steht zunächst auf Entwurf, und Gäste sehen es erst nach dem Veröffentlichen.
  5. Code herunterladen: Im Menü-Editor finden Sie unter QR Code/Share den Link zum Teilen und den QR-Code zum Herunterladen.
  6. Mit dem eigenen Handy scannen, am besten dort, wo Ihr Empfang am schlechtesten ist.
  7. Erst jetzt die Codes drucken.

Ein Code für alle oder einer pro Tisch

Das richtet sich danach, ob der Gast nur lesen oder auch bestellen soll. In den QR-Einstellungen gibt es dafür drei Modi: Anzeige, Bestellung und Tablet.

Im Anzeigemodus ist die Karte eine Schaufensterkarte. Ein einziger Code reicht, er passt auf den Aufsteller, die Eingangstür und das Fenster. Im Bestellmodus kann der Gast auch bestellen. Dann haben Sie die Wahl zwischen einem Code pro Tisch und einem Code für alle Tische. Der Tischcode sagt dem System, wer bestellt hat, kostet Sie aber Pflege: Tische und Bereiche wie Terrasse oder Innenraum legen Sie unter den Betriebseinstellungen an, die Codes laden Sie von dort herunter.

Wie das Bestellen am Tisch im Ablauf aussieht, steht in QR-Code-Bestellsystem: So funktioniert Bestellen per Scan am Tisch. Wenn Sie nur eine Karte zeigen wollen, brauchen Sie die Tischzuordnung nicht.

Kostenlos: was geht und wo es endet

Ein QR-Code lässt sich mit vielen Generatoren ohne Bezahlung erzeugen. Das löst aber nur die Hälfte, denn der Code muss auf etwas zeigen. Ob eine kostenlose Variante reicht, hängt daran, wohin der Code zeigt und wer dort etwas ändern kann.

Bei FineDine können Sie ein Menü in der Testphase aufbauen. Die Testphase dauert 14 Tage und ist eingeschränkt: Aktionen innerhalb der App und eine eigene Domain sind gesperrt, Auswertungen über mehr als 30 Tage sind gesperrt, ein Menü darf höchstens 80 Gerichte enthalten, und zusätzlich zur Hauptsprache ist eine weitere Menüsprache möglich. Wie viele Sprachen, Tische und Bestellungen dauerhaft dazugehören, hängt vom Tarif ab; das steht aktuell auf der Preisseite.

Zur Orientierung, was hinter einem Code stecken kann:

Wo der Code im Service Probleme macht

Kein Netz: Im Keller, auf der Terrasse oder in Gebäuden mit dicken Wänden lädt die Karte langsam oder gar nicht. Das merken Sie nur, wenn Sie es dort testen. Gäste ohne Handy oder mit leerem Akku brauchen eine Alternative, etwa eine gedruckte Karte auf Nachfrage oder ein Tablet. Der Tablet-Modus ist dafür eigens vorgesehen.

Gäste, die zum ersten Mal scannen, fragen manchmal den Service, und dann erklärt der Kellner den Scan statt zu servieren. Rechnen Sie mit dieser Zeit in der Spitzenstunde. Dazu kommt ein Aufsteller, der abgewetzt, verdeckt oder an der falschen Stelle steht und dann nicht mehr scannt.

Auch die Adresse hinter dem Code ist eine Fehlerquelle: Sie lässt sich nicht bearbeiten. Die Namensprüfung vor dem Veröffentlichen steht deshalb als Schritt 3 in der Einrichtung, bevor Sie hundert Aufsteller drucken.

Für Häuser mit Frühstück und Zimmerservice gelten zusätzliche Regeln, die in QR-Menü im Hotel und in der Pension beschrieben sind.

Menü-Code und Zahlung sind zwei Entscheidungen

Viele Anbieter verkaufen beides in einem Atemzug. Für Ihren Betrieb sind es getrennte Fragen. Eine Karte per QR zu zeigen, ändert am Kassieren nichts. Erst wenn Gäste am Tisch bezahlen, kommen Zahlungsanbieter, Trinkgeld und Kassenanbindung dazu. Ob das im Mittagsgeschäft Zeit spart, hängt davon ab, wie schnell Ihr Team ohnehin kassiert; die Abwägung steht in QR-Zahlung im Mittagsgeschäft. Starten Sie mit der Karte und entscheiden Sie über die Zahlung später.

Karte ändern, Code behalten

Mit dem Menu Builder ändern Sie Preise und Beschreibungen an einer Stelle, und der gedruckte Code bleibt derselbe. Allergen- und Diätsymbole zeigt das Menü am Gericht an, sofern Sie sie dort hinterlegt haben. Übersetzen können Sie über das Translation Center mit automatischer Übersetzung und Fortschrittsanzeige je Sprache.

Mit AI Media Studio verbessern Sie Fotos Ihrer Gerichte, wenn Ihre Bilder nicht zur Karte passen. Das kostet Credits, und der Verbrauch hängt von der Art des Bildes ab. Ein Menü ohne Fotos funktioniert genauso.

Was hinter einem QR-Code stecken kann
VarianteWas der Code öffnetWo es hakt
Code auf ein PDFIhre bisherige Karte als DateiJede Änderung heißt neue Datei hochladen; auf dem Handy muss man zoomen
Kostenloser GeneratorEin Link, den Sie selbst verwaltenDer Code ist nur so beständig wie das Ziel; Bearbeiten und Sprachen müssen Sie selbst lösen
Digitales Menü (FineDine, Testphase)Eine Karte mit Vorschau, Entwurf und VeröffentlichungTestphase 14 Tage, höchstens 80 Gerichte pro Menü, mit gesperrten Funktionen und nur einer zusätzlichen Menüsprache

Häufig gestellte Fragen

Was biete ich Gästen ohne Handy an?
Halten Sie ein paar gedruckte Karten an der Theke oder am Pass bereit. Wie viele, sehen Sie nach ein, zwei Services daran, wie oft Gäste danach fragen. Ein Tablet stellen Sie am besten dorthin, wo ohnehin Wartezeit entsteht, etwa an den Empfang.
Wie groß muss der Aufsteller sein, damit der Code scannt?
Eine feste Maßangabe nennen wir nicht. Drucken Sie einen Aufsteller probeweise aus und scannen Sie ihn mit mehreren Handys bei dem Licht, das abends am Tisch herrscht. In schwachem Licht lesen sich QR-Codes schlechter, und das zeigt sich nur am echten Platz.
Muss ich nach einer Preisänderung neu drucken?
Nein. Preise ändern Sie im Menü, gedruckt wird nur der Code, und der zeigt weiter auf dieselbe Karte.

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