Den digitalen Restaurantassistenten als ein Gerät oder Programm gibt es nicht. Gemeint sind einzelne Aufgaben, die Software Ihnen abnimmt: die Speisekarte erfassen, in andere Sprachen bringen, Fotos aufbereiten, Zahlen lesbar machen. Service, Einkauf und die Entscheidung, was auf die Karte kommt, bleiben bei Ihnen. Ob sich das für Sie lohnt, hängt davon ab, an welcher dieser Aufgaben heute die meiste Zeit hängen bleibt.
Was ein digitaler Restaurantassistent im Betrieb ist
Der Begriff ist weit. Manche Anbieter meinen einen Chatbot für Gästefragen, andere ein Werkzeug für die Karte, wieder andere die Auswertung der Bestelldaten. Im Betrieb hilft es mehr, nach Aufgaben zu sortieren: Jede lässt sich einzeln prüfen und einzeln ablehnen.
Bei FineDine liegen heute fünf solcher Aufgaben im Dashboard, und bei jeder bleibt ein Teil beim Betrieb.
Mit welcher Aufgabe Sie anfangen
Fangen Sie dort an, wo Sie in der Woche am häufigsten dasselbe von Hand tun. Wer jede Preisänderung in drei Dateien nachzieht, braucht zuerst eine zentrale Karte. Wer ausländische Gäste mit einem Zettel in gebrochenem Englisch bedient, braucht zuerst die Übersetzung. Wer die Tagesabrechnung nur als Zahl am Ende sieht, beginnt bei der Auswertung.
Ganz beliebig ist die Reihenfolge nicht, denn mehrere Aufgaben bauen auf der Karte auf: Übersetzung, Fotos und Website ziehen ihre Daten aus ihr. Welche Art Werkzeug zu welchem Engpass passt, ordnet Restaurant-Management-Tools: Welches Werkzeug zu welchem Engpass passt genauer ein.
Die Speisekarte erfassen
Im Menu Manager legen Sie eine Karte auf drei Wegen an: aus einem Foto, aus einer PDF-, Excel- oder CSV-Datei, oder von Grund auf, auch als Beispielkarte. Beim Import liest die KI Gerichte, Beschreibungen und Preise aus und baut daraus die Karte. Das erspart Ihnen das Abtippen, das Gegenlesen aber nicht. Prüfen Sie jeden Preis und jede Größe, bevor Sie veröffentlichen.
Ein CSV-Import legt eine neue Karte an und überschreibt die bestehende nicht. Die KI-Verarbeitung kann dabei Kredite verbrauchen. Der Schalter in der Kartenliste veröffentlicht sofort. Wer erst in Ruhe prüfen will, lässt die Karte auf Entwurf. Wie die Karte danach am Tisch ankommt, beschreibt QR-Code-Bestellsystem: So funktioniert Bestellen per Scan am Tisch.
Sprachen: Übersetzung ja, Prüfung bleibt bei Ihnen
Das Translation Center übersetzt Karte, Zusatzoptionen und Umfragen per KI. Quelltext und Übersetzung stehen nebeneinander, pro Sprache sehen Sie den Fortschritt, und ein Filter zeigt nur, was noch fehlt. Gerichtsnamen und Beschreibungen sollte trotzdem jemand lesen, der die Zielsprache spricht, bevor Gäste sie sehen.
Zwei Zahlen werden gern verwechselt. Wie viele Sprachen Ihre Karte bekommt, hängt vom Tarif ab. Die Testversion bringt eine zusätzliche Sprache mit, die genaue Obergrenze der größeren Tarife steht auf der Preisseite. Davon unabhängig sind die Sprachen der FineDine-Webseite selbst. Wo mehrsprachige Karten im Hotelalltag etwas lösen und wo nicht, zeigt QR-Menü im Hotel und in der Pension.
Fotos mit AI Media Studio
AI Media Studio arbeitet in zwei Modi. Mit „Enhance“ verbessern Sie ein vorhandenes Foto, etwa mit mehr Licht, Dampf, Tropfen oder Garnitur. Mit „Create“ entsteht ein Bild ohne Vorlage. Dazu stellen Sie Kameraperspektive und Seitenverhältnis ein. Die ersten fünf KI-Fotos sind kostenlos.
Danach kostet jede Erzeugung Kredite, je nach Bildart unterschiedlich viele: ein neues Bild etwa 3, eine Aufwertung etwa 7, ein Marketingbild 10. Mit 100 Krediten kommen Sie also auf rund 33 Bilder, 14 Aufwertungen oder 10 Marketingbilder. Und ein erzeugtes Bild zeigt nicht Ihren Teller. Halten Sie es gegen das, was die Küche tatsächlich anrichtet.
Website: erst Karte und Betriebsdaten, dann der Generator
Der AI Website Builder erzeugt aus einem Text eine Restaurantseite, samt Titel und Beschreibung in der passenden Sprache. Die Bereiche mit Gerichten holt er sich allerdings aus Ihrer Karte und nicht aus dem Text. Steht dort noch die Beispielkarte, erscheinen deren Gerichte auf Ihrer Seite. Fehlen Adresse und Öffnungszeiten, bleibt ein Platzhalter stehen.
Legen Sie deshalb zuerst Karte und Betriebsdaten an und erzeugen Sie die Seite danach. Eine eigene Domain gehört in der Testversion zu den gesperrten Funktionen.
Auswertung mit FineDine IQ
FineDine IQ ist ein eigener Reiter für Auswertungen und wird stündlich aktualisiert. Sie wählen 7, 14, 28 oder 90 Tage oder einen eigenen Zeitraum und vergleichen ihn mit dem Zeitraum davor. Von den acht Kennzahlen sind Umsatz, Bestellungen, Durchschnittsbon, Konversion und Aufrufe von Karte und Gerichten die wichtigsten. Dazu kommen Warnungen bei Auffälligkeiten und Vorschläge, die Sie prüfen und umsetzen können.
Die Vorschläge sind Hinweise, keine Anweisungen. Ob eine Aktion für einen ruhigen Dienstag zu Ihrem Haus passt, wissen Sie besser als die Auswertung.
Reservierungen sind ein eigenes Modul im Bereich Operate, der Tischplan liegt unter Tables. Das ist nicht dieselbe Funktion, und die eine ersetzt die andere nicht.
Vor dem Test
Die Testversion läuft 14 Tage und hat gesperrte Funktionen, darunter In-App-Aktionen und eine eigene Domain. Sie zeigt also nicht das ganze Produkt. Was in welchem Tarif steckt, lesen Sie auf der Preisseite nach, denn das kann sich ändern.
Wer erst wissen will, was ein Tag in der Leitung überhaupt an Aufgaben bringt, bevor er Werkzeuge auswählt, findet das in Tagesgeschäft im Restaurant: so läuft der Tag einer Restaurantleitung.
| Aufgabe | Was die Software übernimmt | Was bei Ihnen bleibt |
|---|---|---|
| Speisekarte erfassen | Menu Manager liest Foto, PDF, Excel oder CSV ein und baut die Karte | Preise und Größen gegenlesen, Karte veröffentlichen |
| Sprachen | Translation Center übersetzt per KI | Übersetzungen von Muttersprachlern prüfen lassen |
| Fotos | AI Media Studio verbessert Bilder oder erzeugt neue | Kredite im Blick behalten, Bild mit dem Teller abgleichen |
| Website | AI Website Builder erzeugt die Seite aus Text und Betriebsdaten | Karte und Betriebsdaten vorher pflegen |
| Auswertung | FineDine IQ zeigt Kennzahlen, Auffälligkeiten und Vorschläge | Entscheiden, welche Vorschläge zu Ihrem Haus passen |
Häufig gestellte Fragen
- Ist ein digitaler Restaurantassistent ein Chatbot für Gäste?
- Bei FineDine nicht. Die beschriebenen Funktionen sind Werkzeuge für Sie als Betreiber: Karte, Übersetzung, Fotos, Website und Auswertung. Die Gäste sehen nur das Ergebnis, zum Beispiel die Karte in ihrer Sprache.
- Kann ich meine bestehende Speisekarte einfach hochladen?
- Ja, als Foto, PDF, Excel- oder CSV-Datei. Die KI erstellt daraus eine Karte. Lesen Sie Preise und Größen vor dem Veröffentlichen gegen, denn ausgelesene Werte können abweichen.
- Wie viele Sprachen kann meine Karte haben?
- Das hängt vom Tarif ab. Die Testversion bringt eine zusätzliche Sprache mit. Die Obergrenze der größeren Tarife steht auf der Preisseite.
- Verbrauchen KI-Funktionen Kredite?
- KI-Erzeugungen verbrauchen Kredite, je nach Bildart unterschiedlich viele. Die ersten fünf KI-Fotos sind kostenlos.
- Zeigt die Testversion alles, was das Produkt kann?
- Nein. Die Testversion läuft 14 Tage, und einige Funktionen sind gesperrt, zum Beispiel In-App-Aktionen und die eigene Domain.


